„Wenn wir einander mit Musik berühren, berührt einer des anderen Herz, Verstand und Seele, alles auf einmal.“ Leonard Bernstein

Am Anfang steht immer die Freude an der Musik. Der Genuss, der entsteht, wenn Musik durch den Raum klingt und die Zuhörer verzaubert, Kopf, Herz und Seele berührt und etwas in uns zum Schwingen bringt.

Im Arbeitsalltag eines Musikers gehen Freude und Leichtigkeit oft verloren. Das Spiel am Instrument wird zur Belastung, Verspannungen oder Schmerzen treten auf. Manchmal fehlt buchstäblich die Luft zum Singen und Spielen.

Die F.M. Alexandertechnik hilft Musikern, Leichtigkeit, Effizienz und eine ausgewogene Körperspannung zurückzugewinnen. Achtsame, wertungsfreie Selbstbeobachtung wird ergänzt mit klaren Anleitungen, die den Körper zu einem „durchlässigen“ und somit beschwerdefreien Spiel einladen.

Bewusstes Innehalten unterbricht die gewohnten Bewegungsmuster, die zu Schmerzen und Spannungen geführt haben. Der Raum und die Beweglichkeit, die im Körper wieder entstehen, schaffen auch Ausdruck und Präsenz im Spiel bei Proben und auf der Bühne.

Der Alexandertechnik-Schüler nimmt schon nach wenigen Übungsstunden spürbare Ergebnisse mit.

In meinem Studium der Angewandten Theaterwissenschaft und durch meine mehrjährige Arbeit als Performancekünstlerin habe ich selbst reichhaltige Bühnenerfahrung gesammelt. Präsenz, Bewegung im Raum, Bühnenangst und Lampenfieber – all das kenne ich persönlich und bringe die Lösungsansätze aus der Alexandertechnik hierzu praxisnah mit ein.

Kennenlernangebot: 60 Min. à 35,00 €
Weitere Termine: 45 Min. à 45,00 € (ermäßigt 41,00 €)








„Wenn wir aufhören, das Falsche zu tun, geschieht das Richtige von selbst“. F.M. Alexander

Alle geistigen, seelischen und körperlichen Prozesse sind in uns Menschen untrennbar miteinander verbunden. Auf der Basis dieser Erkenntnis funktioniert die F. M. Alexandertechnik.

Jeder Mensch entwickelt Gewohnheiten, die sich für ihn vertraut und deshalb richtig anfühlen. Dennoch können sie ihn in seiner Freiheit einschränken. Mithilfe der Alexandertechnik lassen sich unsere individuellen Gewohnheiten und Muster erkennen und überwinden. Als Folge werden dadurch auch oft seelische und mentale Blockaden gelöst.

Drei Schritte sind dabei hilfreich:

  1. Bewusstes Innehalten unterbricht die gewohnte Reaktion auf innere und äußere Reize. Dies gibt die Freiheit,
    zwischen verschiedenen Reaktionsmöglichkeiten aktiv zu wählen.
  2. Präzise Anweisungen der Alexandertechnik-Lehrerin ermöglichen neue, noch unbekannte Bewegungsabläufe. Diese
    Bewegungshinweise richten sich überwiegend auf das Zusammenspiel von Kopf, Hals und Rücken. In der
    Alexandertechnik nennt man dieses Zusammenwirken die Primärsteuerung.
  3. Es wird spielerisch und leicht, alte Gewohnheiten loszulassen. Dazu kommt die Erkenntnis, dass unser Körper
    angemessen funktionieren kann, wenn wir ihn nicht stören. So erleben wir neue Möglichkeiten im gesamten
    Spektrum unseres körperlichen und geistigen Ausdrucks.








Der australische Schauspieler Frederick Matthias Alexander (1869 - 1955) litt in jungen Jahren während seiner Auftritte häufig an Stimmverlust und Heiserkeit. Weder Ärzte noch Stimmtherapeuten konnten ihm bei diesem Problem helfen. Er vermutete die Ursache im eigenen unbewussten Verhalten und griff zur Selbsthilfe. Mit einer Vielzahl von Spiegeln - aufgebaut in seinem Studio - verfolgte er im Selbststudium die Frage nach der Ursache für seine Probleme.

Die intensive Selbstbeobachtung führte ihn zu völlig neuen Erkenntnissen über die Zusammenhänge zwischen Geist und Körper. Die gefundenen praktischen Antworten auf seine Fragen bilden die Grundlage für das heute nach ihm benannte therapeutisch-pädagogische Verfahren. Nach erfolgreicher Selbst-Behandlung wurde F.M. Alexander zum Lehrer für andere.

1904 zog er nach London und die Alexandertechnik wurde zum Geheimtipp für Schauspieler und Musiker. Mehr Ausdruck, mehr Leichtigkeit und Sicherheit im eigenen Schaffen – mit dieser Erfahrung gingen seine Schüler gestärkt in ihren Berufsalltag.
Ärzte in Sydney, London und New York schätzten seine Erfolge und schickten ihm ihre schwierigen Fälle. So kam es, dass er auch Menschen aus anderen Berufsfeldern zu unterrichten begann. Neben seiner Arbeit mit Erwachsenen war es für ihn wichtig, Kinder darin zu unterstützen, ihre natürliche Leichtigkeit zu bewahren. 1927 gründete er deshalb eine private Grundschule in London. Hier entstand auch 1930 die erste Ausbildungsklasse für Alexandertechnik.

Seine Methode beschrieb er in vier Büchern:

  • Man's Supreme Inheritance (Des Menschen höchstes Erbe), 1910
  • Constructive Conscious Control of the Individual (Konstruktive bewußte Steuerung
    des Individuums), 1923
  • The Use of the Self (Der Gebrauch des Selbst), 1932
  • The Universal Constant in Living (Die universelle Konstante im Leben), 1940.

Heute arbeiten weltweit über 3000 Lehrer und Lehrerinnen der Alexandertechnik auf allen 5 Kontinenten.








Ziel der Einzelarbeit ist es, sich leicht und durchlässig bewegen zu lernen.

Am Anfang beschäftigen wir uns mit Alltagsbewegungen. Wie gehen und stehen, wie sitzen und liegen Sie? Gemeinsam „erspüren“ wir vorhandene Bewegungsmuster und entwickeln neue, die Sie danach selbständig zuhause und beim Spielen weiter anwenden können.

Der Fokus liegt auf den Bereichen, die besonders wichtig sind: ein freier Schultergürtel, entspannte Hände und Arme, ein kraftvoller, langer und weiter Rücken.

Ist der Körper erst einmal gut aus- und aufgerichtet, lässt sich das neu Gelernte auf den Umgang mit dem Instrument übertragen. Die gewonnene Bewegungsfreiheit öffnet viele neue Türen für das musikalische Schaffen: Spielen oder Singen werden leichter und freier, der Klang verbessert sich hörbar, der musikalische Ausdruck verfeinert sich.

Sie möchten gerne effektiver üben? Den Atemfluss beim Singen und Spielen verbessern? Verspannungen und Schmerzen lindern? Das Lampenfieber loswerden? Ihre Wünsche bestimmen die Themen an denen wir arbeiten. Die Alexandertechnik wirkt beruhigend und ausgleichend auf das Nervensystem. Stressreduktion und mehr Bühnenpräsenz sind sichtbare Ergebnisse, die viele Musiker und Schauspieler von dieser Methode überzeugt haben.

Seit 2006 arbeite ich regelmäßig an der Hochschule für Musik in Detmold und unterrichte Einführungsseminare, Kleingruppen und Einzelstunden. Mein dort gesammeltes Wissen und die Menge an praktischer Erfahrung mit Musikern biete ich Ihnen gerne an, damit Sie freudevoll, leicht, selbstbewusst und gesund Ihrer Liebe zur Musik nachgehen können.








Sie wohnen nicht in Bad Salzuflen und möchten trotzdem gerne die Alexandertechnik für sich oder Ihr Ensemble in Anspruch nehmen? Dann lade ich Sie ein, Ihre musikalischen Fertigkeiten in einem historischen Kurort mit bezaubernden Sehenswürdigkeiten und inmitten erholsamer Natur zu erweitern.

Damit Sie dauerhaft von den Intensiv-Tagen profitieren, empfehle ich Ihnen, sich mindestens zwei Tage Zeit zu nehmen. Je nach Bedarf, können Sie den Umfang der Arbeit mit mir bestimmen. Bereits zwei Einheiten Alexandertechnik pro Tag, an denen ganz gezielt Ihre persönlichen Themen behandelt werden, setzen hilfreiche Impulse.

Suchen Sie die Stärkung eines Ensembles, dann vermitteln Ihnen die Intensiv-Tage genau die Grundlagen der Alexandertechnik, welche das Zusammenspiel Ihrer Musikergruppe unterstützen und deren Klang verbessern. Zusätzlich zum Gruppenunterricht kann jede teilnehmende Person Einzelunterricht erhalten und somit individuell weiterlernen.

Ich unterstütze Sie gerne dabei, passende Übernachtungsmöglichkeiten zu finden. Auch Übungsräume stehen Ihnen in Bad Salzuflen zur Verfügung.

Zeiten und Preise für Intensiv-Tage sind individuell mit mir abstimmbar.

Mein kleines Bonbon für Sie: Bei einer Buchung von mindestens zwei Intensiv-Tagen ist ein kostenfreier Besuch der VitaSol Therme in Bad Salzuflen oder des Museums MARTHa in Herford im Preis inbegriffen.








Mein Angebot richtet sich an Musikergruppen, Chöre, Orchester und an Musiklehrer.

Der Vorteil von Gruppenunterricht liegt in der dabei entstehenden Dynamik. Ziel ist es, dass die Teilnehmer lernen, sich selbst und gegenseitig wertungsfrei zu beobachten, ihre eigenen Gewohnheiten erkennen und sie als veränderbar erfahren. Der Austausch von Gruppenmitgliedern untereinander verstärkt die Nachhaltigkeit der Wirkung.

Abhängig von der Größe der Gruppe sind die Schwerpunkte der Arbeit unterschiedlich: Einführungskurse mit bis zu 20 Teilnehmern schaffen einen Überblick über die Technik und deren Wirkungsweise; Kleingruppen mit bis zu 5 Teilnehmern sind geeignet, Grundkenntnisse in der Anwendung der Alexandertechnik praxisnah zu vermitteln.

Sowohl gemeinsam als auch ganz individuell, erarbeiten wir am Instrument die Voraussetzungen für Bewegungsfluss, gutes Klangvolumen und beschwerdefreies Spiel.

MUSIKLEHRER

Für die pädagogische Arbeit von Musikschuldozenten und freie Musikpädagogen kann eine Fortbildung in der Alexandertechnik nützlich sein. Hier können sie das eigene Spiel verbessern und gleichzeitig erhalten sie für ihre pädagogischen Berufsanforderungen wertvolle Hinweise und Erkenntnisse.

Durch wertfreies Beobachten lässt sich das visuelle Gewahrsein verbessern und ein feines Gespür für Fehlhaltungen und Überanstrengungssymptome bei sich selbst und den Schülern entwickeln. Praktisch anwendbare Kenntnisse in Alexandertechnik ermöglichen es, den künstlerischen (Selbst-)Ausdruck des Musikers oder Sängers gezielter zu fördern.

ENSEMBLES, CHÖRE UND ORCHESTER

Ensembles und Orchester nutzten die Alexandertechnik als eine anerkannte und bewährte Methode der Weiterbildung, die sich produktiv auf das individuelle und auf das gemeinsame Spielen auswirkt. Das erhebende Gefühl, miteinander zu harmonieren ist ein positives Ergebnis dieser Gruppenarbeit, ein anderes, dass das Zusammenspiel hörbar kraftvoller und modulierter wird.

Je freier und durchlässiger der Körper der Chormitglieder, desto besser ist das Klangvolumen der ganzen Gruppe. Ausgewogenes Stehen, unangestrengtes Halten der Noten, freier Hals und freier Stimmausdruck stehen bei der Arbeit mit Chören im Mittelpunkt.

Fragen Sie mich bitte nach meinem individuellen Angebot für Ihre Gruppe.

Sind Sie Chor oder Orchesterleiter? Dann lade ich Sie gerne zu einer unverbindlichen Probestunde in meiner privaten Praxis ein.








Musiker und Musikerinnen erbringen tagtäglich besondere körperliche und geistige Leistungen. Damit sich ihre künstlerischen Potentiale voll entfalten und sie ihren Berufsalltag erfolgreich und voller Freude erleben können, ist körperliches und seelisches Wohlbefinden eine Voraussetzung.

Großer Leistungsdruck kann sich in psychischen und physischen Beschwerden niederschlagen. Einseitige körperliche Belastung und wiederholte falsche Bewegungen können den Bewegungsapparat aus der gesunden Balance bringen: Rückenschmerzen, Schulter- und Nackenverspannungen, Sehnenscheidentzündungen oder Stimmprobleme sind in der Folge verbreitete Symptome. Der eigene Körper steht Musikern dann nur noch eingeschränkt als „Instrument“ zur Verfügung. Je früher Musiker eine körperbewusste Orientierung für ihre Arbeit lernen, desto erfolgreicher können sie ihrer Berufung folgen.

Die Aufmerksamkeit für den Körper als „Instrument“ des Musikers verbreitet sich mehr und mehr. An vielen Hochschulen gehören heute ausgleichende Körperarbeiten wie Alexandertechnik und Seminare in Musikphysiologie zum Lehrangebot.

Als ausgebildete Lehrerin der F.M. Alexandertechnik trainiere ich mit Musikerinnen und Musikern einen ausgewogenen, lebendigen, gesunden Umgang mit sich selbst und ihrem Instrument. Für meine Schülerinnen und Schüler schließt sich durch dieses direkt umsetzbare Tun eine Wissenslücke, die vorher oftmals Ursache für ihre gesundheitlichen Probleme oder künstlerischen Grenzen war.

Neben fachspezifischen Aus- und Weiterbildungen erweitere ich mein eigenes Wissen durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeuten in der „Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin e.V.“ www.dgfmm.org.

Stimmen zur Alexandertechnik:

Patrick Madam, Managing Director of the Royal Academy of Music, London:
„Als Vortragender auf dem Podium ist es unmöglich, sein Instrument zu spielen, ohne etwas von sich selbst preiszugeben. Es gibt eine direkte Verbindung zwischen dem, wie man ist und der Musik, die man spielt (...). Seit geraumer Zeit hat die Royal Academy of Music mehr und mehr verstanden, dass die Alexander-Technik dieses außerordentlich wichtige Gebiet von Selbstvertrauen und Stabilität in der Ausbildung von jungen Musikern beisteuert. Natürlich basiert die Alexander-Technik auf Haltung und guter Atmung, aber sie hat abgesehen davon noch viel mehr zu bieten. Es ist ein System, mit dem der junge Musiker mit seinem Instrument verbunden wird - es ist eine Brücke zwischen dem, wie man fühlt, und wie man ist und dem Klang, den das Instrument produziert, gleich ob es sich dabei nun um eine Oboe oder ein Cello handelt (...).“

Maddam, Patrick: The Value of the Alexander Technique, in: The British Association for Performing Arts Medicine, Performing Arts Medicine News, Volume 3, Number 2, London 1995

Charles Sherrington, Nobelpreisträger für Physiologie und Medizin, schreibt über die Alexandertechnik:
„Alexander hat der Wissenschaft, der Physiologie von Körperhaltung und Bewegung, einen Dienst erwiesen, indem er konsequent jede Handlung als einen Vorgang betrachtet, der das gesamte Individuum, den ganzen geistig-körperlichen Menschen betrifft. Einen Schritt zu machen, ist also nicht eine Aktivität, die ausschließlich auf das eine oder andere Bein beschränkt ist, sondern ein Vorgang, der die gesamte neuromuskuläre Aktivität des jeweiligen Augenblicks betrifft - nicht zuletzt die von Kopf und Hals.“

Sherrington, C. (1946): The endeavour of Jean Fernel, Cambridge University Press







Ich kenne Annette Brockgreitens seit 2001 als hervorragende, sensible und mit Musikerbelangen bestens vertraute Lehrerin. Sie wurde mir von meinem ersten Alexandertechniklehrer Danny McGowan, einer international bekannten Größe auf diesem Gebiet, bei seinem Weggang aus Deutschland empfohlen. Ich habe seither sehr von ihrem Unterricht profitiert und im Vergleich mit anderen Alexandertechniklehrern, die ich in den letzten Jahren kennen gelernt habe, gehört sie zweifellos zu den besten. Frau Brockgreitens hat sich durch zahlreiche internationale Fortbildungen auf die Arbeit mit Musikern spezialisiert und kann als ausgewiesene Fachkraft in diesem Bereich gelten. Die Studenten, die bei ihr Unterricht hatten, verfügten schon nach kurzer Zeit über eine verbesserte gesamtkörperliche Koordination, was sich auf Atmung, Haltung, Konzentration und Präsenz positiv auswirkte. Ich habe bei mir selbst diese Veränderungen beobachten können und kann sagen, dass sie mir in meiner Musikerlaufbahn als Dirigent und Pianist äußerst hilfreich waren. Die Bekämpfung von Lampenfieber, souveränere Beherrschung des Metiers sowie schmerzfreies Ausüben sind das Ergebnis ihres Unterrichts. So kann ich Frau Brockgreitens für den Einzel- und Ensembleunterricht, für Instrumentalisten und Sänger nur wärmstens empfehlen. Bei meiner Arbeit stelle ich immer wieder fest, wie viele junge Musiker schon in jungen Jahren an eklatanten Fehlspannungen leiden. Die Arbeit von Annette Brockgreitens kann hier zur Besserung beitragen und präventiv zur Verhinderung von Schmerzen, übermäßigem Stress und Auftrittsangst führen.

Prof. Ch. U. Meier - Universität für Musik und Darstellende Kunst, Wien

Das professionelle Musizieren erfordert einzigartige motorische und psychomentale Leistungen. Diese besonderen beruflichen Anforderungen sind nur bei gesundheitlichem Wohlbefinden zu leisten. Um den Erhalt physischer und seelischer Gesundheit über viele Berufsjahre zu unterstützen, werden heute bereits während des Musikstudiums präventive Prinzipien und musikphysiologische Zusammenhänge vermittelt. Dies erfolgt, analog der Sportphysiologie, in wissenschaftlich basierten, praxisorientierten Seminaren sowie in praktischen Kursen, wie der Alexandertechnik. Die Schulung und Verfeinerung der Körperwahrnehmung durch die Alexandertechnik wirkt sich neben einer allgemeinen Sensibilisierung auch spezifisch fördernd auf die Sensomotorik des Musizierens aus. Die Alexandertechnik kann nicht nur präventiv und therapeutisch genutzt werden, sondern sie hilft auch, musikalische Vorstellungen und erforderliche Techniken leichter zu realisieren und fördert somit die musikalische Entwicklung.

Prof. Dr. Maria Schuppert - Zentrum für Musikergesundheit an der Hochschule für Musik Detmold

Frau Annette Brockgreitens unterrichtet Alexandertechnik seit dem Wintersemester 2008/2009 am Detmolder Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik in Detmold. Es handelt sich hier um das Erlernen eines natürlichen Umgangs des Körpers und der Spielbewegungen beim Musizieren, um mögliche Spielschäden in der Zukunft zu vermeiden. Darüber hinaus trägt der natürliche Umgang mit dem Körper als Instrument zur Entfaltung eines schönen Klanges und einer freien Interpretation bei. Die Vorlesungen von Frau Brockgreitens zählen zu einer der begehrtesten Fächer am DHZ mit einer langen Warteliste. Sie versteht es, dieses Fach für die Jungstudierenden erfolgreich zu vermitteln und erfreut sich großer Beliebtheit.

Prof. P. Oczkowski - Leiter des Detmolder Hochbegabtenzentrum an der Hochschule für Musik Detmold

Seit 6 Jahren unterrichtet Frau Brockgreitens kontinuierlich die F.M. Alexander-Technik bei uns an der Hochschule für Musik in Detmold. Sie ist eine sehr gefragte und beliebte Lehrerin bei den Gesangsstudenten, Instrumentalisten und auch bei den Dozenten und Dozentinnen! Seitdem Frau Brockgreitens als Lehrerin der F.M. Alexandertechnik an unserer Hochschule tätig ist, sind die positiven Auswirkungen dieses Unterrichts immer wieder zu beobachten.
Bei den am Unterricht teilnehmenden Studenten verbessert sich die Körperhaltung, körperliche Beschwerden durch einseitige Belastungen werden deutlich reduziert und der künstlerische Ausdruck in der Stimme entwickelt sich spürbar weiter.

Prof. Caroline Thomas - Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik Detmold







Wie viele meiner Berufskollegen litt auch ich unter chronischen Rücken- und Nackenverspannungen, bis ich von der Alexandertechnik hörte. Den Gedanken, dass man solche Probleme nicht durch Tun, sondern durch Unterlassen in den Griff bekommen könnte, fand ich reizvoll. Mittlerweile arbeite ich seit 12 Jahren regelmässig mit Annette Brockgreitens, die mir mit ihrem sanften, aber hochprofessionellen und effektiven Unterricht zu einem deutlich besseren Gebrauch meines Organismus verholfen hat. Jedem, der wie ich viel Zeit am Instrument oder Computer sitzend oder auf Tournee verbringt, empfehle ich die Alexandertechnik als ein hervorragendes Mittel, um in kürzester Zeit Stress und Verspannungen abzubauen und "zu sich zu kommen".

Johannes Roloff , Pianist, Arrangeur, musikalischer Leiter der „Geschwister Pfister“

Seit 15 Jahren bin ich Mitglied eines Streichquartetts (Kairos Quartett), welches sich ausschließlich der neuen Musik widmet. Als Spezialist für neue Musik ist mein Körper extremen Anforderungen ausgesetzt: Äußerst schwierige bis fast unspielbare Passagen, belasten Schultern, Nacken und Arme in besonderem Maße und fordern oftmals alle körperlichen und geistigen Kräfte. Zu Beginn dieser Arbeit versuchte ich mich zwischendrin mit Lockerungsübungen und Entspannungstechniken über Wasser zu halten. Das half zwar etwas, reichte aber bei weitem nicht aus: Es musste etwas her, was mir nicht nur in den Pausen Linderung verschaffte, sondern direkt während des Spielens und sogar im Alltag präsent wäre. Genau das schaffte die Alexandertechnik! Ich lernte Annette Brockgreitens vor ungefähr zehn Jahren kennen. Durch ihren Alexandertechnikunterricht entwickelte ich mit der Zeit ein permanentes Bewusstsein für meinen Körper und dessen physische Abläufe. Sie unterrichtete mich auch am Instrument. Dabei ging sie direkt auf die Anforderungen, denen wir "Kinnstreicher" ausgesetzt sind ein:

  • beruflich bedingtes, ständiges Sitzen: Ich lernte richtiges Sitzen.
  • ein ständig nach innen eingeengter linker Arm: Ich lernte durch die Aufrichtung des Oberkörpers bei gleichzeitigem Loslassen der linken Schulter diese widernatürlichen Bewegungen maximal auszugleichen.
  • Der rechte Arm als Klangerzeuger muss beim lauten Spiel einerseits große Kraft auf die Saiten ausüben, andererseits muss er beim leisen Spiel alles Gewicht aus ihm herausnehmen. Beides erfordert Kraft und führt zu Spannungen im Arm: Ich lernte das Gewicht meines Armes neu kennen, es einzusetzen und ohne Spannung aufzuheben.
  • positive Distanz halten: Der ständige Wille, etwas am Instrument optimal und perfekt auszuführen lässt uns Musiker oft die Überforderung unseres Körpers vergessen und blendet das Bewusstsein für ihn aus. Die Alexandertechnik lehrt den Körper, einen "kühlen Kopf" zu bewahren und sich auch unter extremen Bedingungen keine falschen Bewegungen auszuführen.

Fazit: Ich bin froh, die grundlegende Unterstützung durch die Alexandertechnik bekommen zu haben. Eigentlich hätte ich sie schon während des Studiums gebraucht. Ich hätte mir manche Anspannung und Verkrampfung erspart!
Heute nehme ich in Abständen von etwa zwei Wochen Alexanderstunden um sicher zu sein, dass ich durch den Berufsalltag nicht wieder in falsche Bewegungen verfalle. Besonders hervorheben möchte ich, dass mir die auf meinen Beruf ausgerichteten Erfahrungen von Annette Brockgreitens sehr zu Gute kommen. Ich kann Alexandertechnik nur empfehlen; Dirigent, Sänger oder Computerspezialist, Gärtner, Taxifahrer oder Zahnarzt: Alexandertechnik schützt und ermöglicht die richtige Haltung in jedem Lebensalter.

Wolfgang Bender, Geige

Ich bin Pianistin und Klavierlehrerin an der Universität Flensburg. Durch die Bücher von Pedro de Alcantara „Alexander-Technik für Musiker“ und von Rudolf Kratzert „Klaviertechnik“ neugierig geworden, nahm ich vor 5 Jahren Alexander-Technikunterricht bei Annette Brockgreitens. Was eigentlich als kleine Weiterbildung gedacht war, entwickelte sich Dank Annettes großer fachlicher Kompetenz und einfühlsamer Arbeit zur großen Leidenschaft.
Ich stellte fest, dass die Alexander-Technik viel mehr bietet als übliche Körperarbeitsmethoden. Die Verknüpfung von Innehalten, mentaler Ausrichtung und körperlicher Aktivität setzt immer wieder ganz neue Prozesse in Gang und verhindert in reinen Gewohnheiten zu erstarren. Mit Hilfe von Annette konnte ich auch bald wieder meine Arme besser gebrauchen, so dass mein Leiden an einem Tennisellenbogen vollkommen verschwand. Neben neuer Leichtigkeit beim Klavierspiel wurde auch mein Unterricht durch die Unterstützung von Annette kreativer und flexibler. Annettes Arbeit hat mich so begeistert, dass ich eine Ausbildung zur Alexander-Techniklehrerin gemacht habe.

Ina Peeken, Flensburg / Bielefeld

In unzähligen Bühnensituationen, sei es als Opern-, Lied- oder Konzertsänger haben mir die Dinge, die mir Frau Brockgreitens anhand der Alexandertechnik vermittelt hat geholfen, innere Ruhe zu finden und mich dadurch ganz auf das Wesentliche zu konzentrieren. Besonders schätze ich, dass Frau Brockgreitens sich mein Musizieren ansah und mir somit individuell und gezielt helfen konnte. Ich wünsche jedem die Erkenntnis, die ich durch die Alexandertechnik erlangt habe. Bei Frau Brockgreitens fühle ich mich diesbezüglich in besten Händen.

Andreas Wolf, Sänger

Fünfzehn Jahre Ausbildung an Geige und Bratsche und dreißig Jahre als Orchestermusiker haben meinen Körper um das Instrument herum wachsen lassen. Die Folge war eine zunehmende Bewegungsunfähigkeit durch verkürzte Muskeln und schmerzhafte Blockaden im Hals und in den Schultern. Außerdem hatte ich ständig Schmerzen durch zwei zusammengerutschte Brustwirbel und einen Gleitwirbel über dem Kreuzbein. Dann hörte ich von den therapeutischen Erfolgen von Annette Brockgreitens mit der Alexandertechnik und hoffte auf eine neue Möglichkeit der Linderung und erfahre am eigenen Körper, dass sogar eine Umkehr der negativen Entwicklung möglich ist. Ausgehend vom Status der passiven Hilfsbedürftigkeit habe ich bei Frau Annette Brockgreitens gelernt mir langfristig selber aktiv zu helfen. Einfühlsam, mit unendlicher Geduld und geschickten Händen hat sie mich gelehrt, dass ich meine Bewegungen nur mit meinem Denken so beeinflussen kann, dass nicht nur mein Körper sondern auch meine Psyche gesundet. Es ist für mich wie eine Befreiung aus körperlicher und psychischer Enge. Ich lerne wieder den aufrechten Gang, im doppelten Sinne! Inzwischen bin ich so gut wie schmerzfrei. Die gewonnene Bewegungsfreiheit hat beim Musizieren einen positiven Einfluss auf den Klang meines Instruments und ich habe mit meinem 53 Jahren das Gefühl noch mal durchstarten zu können.

Norbert Schröder, Bratsche und Geige

Am Anfang meiner Berufslaufbahn als Kirchenmusiker habe ich mich mit Begeisterung dem Orgelspiel und Dirigieren gewidmet – ohne mir viele Gedanken über Körperhaltung und langfristige gesundheitliche Konsequenzen zu machen. Doch im Laufe der Zeit schärfte sich mein Blick für Unbequemlichkeiten des musikalischen Alltags: längeres Orgelspielen verursachte latente Rückenschmerzen, große oratorische Projekte strengten viel mehr an, als gedacht.
Zu diesem Zeitpunkt kam ich durch einen Kurs mit der Alexandertechnik in Kontakt und so zu einer kontinuierlichen Körperarbeit bei Annette Brockgreitens in Bad Salzuflen. Mit ihrer fachlich hochkompetenten Arbeit und Anleitung konnte ich in Kürze nicht nur eine erheblich verbesserte und angenehmere Haltung am Spieltisch beibehalten, sondern erreichte dadurch auch eine vielfache Erleichterung bei schnellen und virtuosen Passagen. Im Bereich des Dirigierens wurde vieles leichter und einfacher, indem ich nur einige wenige Bewegungsabläufe optimieren konnte. Ermüdungserscheinungen sind, auch bei langen Probentagen, kein Thema mehr. Darüber hinaus bewirkt die Beschäftigung mit der Alexandertechnik bei mir über die körperlichen Verbesserungen hinaus eine sehr angenehme Entspanntheit im Umgang mit Streß und Hektik. Das wirkt sich natürlich auf jede Auftritts-, Prüfungs- und Bewerbungssituation und auf den ganzen Arbeitsalltag sehr wohltuend aus. Ich habe mit der Alexandertechnik und dem Unterricht bei Anette Brockgreitens die besten Erfahrungen gemacht und kann sie und ihre Arbeit jedem Musiker empfehlen.

Gregor Schwarz, Kirchenmusiker in Detmold

Als Harfenspielerin habe ich schon viele Erfahrungen mit diversen Entspannungsmethoden gemacht. Nicht alle konnten mich begeistern. Ich glaube, dass besonders bei solchen Kursen die Persönlichkeit des Lehrers und sein Unterrichtsstil ausschlaggebend sind. Frau Annette Brockgreitens ist perfekt für den Alexandertechnik Unterricht. Sie schaffte es, in ihrem Unterricht eine Atmosphäre aufzubauen, in der sich meine Verspannungen im Rücken in kurzer Zeit entspannt hatten – und dass bei einem reinen Einführungswochenende! In den darauf folgenden Wochen mit intensiver Kleingruppenarbeit habe ich mich endgültig für die Alexandertechnik begeistert. Seither profitiere ich von dem Gelernten in meinem Alltag als Harfenspielerin und bin überzeugt von dem Nutzen dieser Methode, insbesondere für uns Musiker.

Lydie Römisch, Harfe

Seitdem ich Alexandertechnik betreibe, habe ich kaum noch durchs Musizieren bedingte Rückenbeschwerden und Verspannungen. Außerdem hilft die Alexandertechnik mir beim Üben und auf der Bühne den richtigen Stand und eine freie Atmung zu finden. Dies ist gerade für mich als Bläser sehr wichtig. Besonders gut gefällt mir die Möglichkeit des Innehaltens um seinen Körpergebrauch zu hinterfragen und gegebenenfalls zu verändern. Mit der Zeit führt dies zu einem besseren und gesünderen Selbstgebrauch. Ferner hilft die Alexandertechnik mir gerade in Stresssituationen wie Vorspiel oder Probespiel ruhig und konzentriert zu bleiben. Ich habe mir angewöhnt, in den Pausen zwischen den Einsätzen im Orchester einige Aktivitäten aus dem Alexandertechnikunterricht zu machen. Es hilft mir Stress zu reduzieren und eine gute Sitzposition zu finden.

Thomas Janzing, Horn

Die Alexandertechnik hat viel in meinem Leben bewirkt. Meine alltäglichen Bewegungen sind viel entspannter und freier geworden, ich schaffe alles mit mehr Leichtigkeit. Dasselbe erlebe ich bei meinem Flötenspiel. Es gelingt mir mittlerweile lange Zeit schmerz– und spannungsfrei zu stehen. Mein Klang hat viel mehr Fokus und Volumen bekommen. Der klangliche Farbenreichtum ist durch die Flexibilität des Körpers gestiegen. Ein entspannter Umgang mit dem Körper bewirkt auch entspanntes Denken. Annettes einfühlsame und sensible Art im Umgang mit Menschen ist eine wunderbare Grundlage für eine wirksame und beglückende Behandlung!

Liene Krole, Querflöte

Zum ersten Mal begegnete ich Annette Brockgreitens im Jahr 2005. Ich studierte Musik, war aber aufgrund einer akuten Sehnenscheidenentzündung kurz davor, das Studium abbrechen zu müssen. Mit Hilfe von Annettes Alexandertechnik-Unterricht heilte die Entzündung innerhalb weniger Wochen ab und ist seitdem nie wieder aufgetreten. In den folgenden Jahren lernte ich durch ihren Unterricht nicht nur, meinen Körper gesünder und besser zu bewegen und zu halten. Er half mir in Krisenzeiten auch, bei mir selbst zu bleiben, aus meiner eigenen Mitte heraus zu handeln und in jedem Sinne des Wortes eine aufrechte Haltung zu bewahren.

Jonas Niederstadt, Tonmeister







Annette Brockgreitens - die Grundlagen meiner Arbeit

Wohlbefinden, Haltung, Bewegung und Lebensenergie sind die Themen meiner Arbeit. In der täglichen Praxis schöpfe ich aus dem reichen Fundus meiner fachlichen Ausbildungen und einer mittlerweile 20-jährigen Berufserfahrung.

Nach dem Studium der Angewandten Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig- Universität in Gießen zog es mich 1989 nach Berlin. Mein Interesse galt zunächst der Theaterarbeit und darin speziell der Rolle, die der menschliche Körper darin spielt. Dies führte mich folgerichtig zur Alexandertechnik.

Nach einer 3-jährigen Ausbildung zur Lehrerin der F.M. Alexandertechnik erweiterte ich mein Wissen noch am Alexander-Training-Institute in San Francisco und im Esalen Institute in Big Sur, Kalifornien.

Zurück in Deutschland, erlangte ich 1999 die Zulassung als Heilpraktikerin. Damit folge ich dem Wunsch, mich ganzheitlichen Therapieansätzen zuzuwenden. Darüber hinaus bin ich seit 2006 in Ausbildung bei Ursa Paul, Gründerin des Heilhauses in Kassel.

Nach erfolgreichen Jahren mit eigener Praxis in Berlin folgte 2005 der Wechsel nach Westfalen. Neben unterschiedlichen Engagements in der Erwachsenenbildung unterrichte ich das Fach „Alexandertechnik für Musiker“ an der Hochschule für Musik in Detmold. Meine private Praxis führe ich in Bad Salzuflen.

Verbände und Mitgliedschaften:
Seit 1996: Alexander-Technik Verband Deutschland – ATVD
Seit 1999: Berufs – und Fachverband „Freie Heilpraktiker e.V.“
Seit 2010: Netzwerk der Heilhaus-Stiftung Ursa Paul
Seit 2011: Deutsche Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin e. V.








Annette Brockgreitens

Hindenburgstraße 19
32105 Bad Salzuflen

E-mail: ab@alexandertechnik.biz

Tel.: 05222/364 50 80
Mobil: 0170/342 10 59

Meine Praxis liegt ca. 3 Minuten Gehweg vom Bahnhof in Bad Salzuflen entfernt.
Google Maps

In regelmäßigen Abständen arbeite ich auch auf Bestellung in Berlin.

Impressum

Weitere Informationen zu meiner Arbeit / meinem Angebot finden Sie unter:
www.alexandertechnik.biz

Webdesign & Fotografie: www.ralfhiemisch.de








IMPRESSUM

Angaben gemäß § 5 TMG:

Annette Brockgreitens
Heilpraktikerin
Hindenburgstraße 19
32105 Bad Salzuflen

Kontakt:

Telefon: 05222/364 50 80
E-Mail: info@alexandertechnik.biz

Umsatzsteuer-Nummer:

Steuer-Nummer: 310 / 5017 / 1639

Aufsichtsbehörde:
Berufsbezeichnung: Heilpraktikerin
Aufsichtsbehörde: Gesundheitsamt Detmold

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